Dichterhain (JBHart)


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Der Schreiberling

Traurige Wahrheit!

 

Unsere nationale, menschliche Stellung für- und untereinander ist in Deutschland sehr zerschrammt. Geschichte wird egalisiert und der Holocaust-Industrie immer mehr gehuldigt. Wir lassen uns erpressen und bluten uns selbst aus. Mit Ketten ums Hirn, Augenklappen im Gesicht und 70 Jahren Steinelast auf dem Rücken. Das ist der Deutsche im Bilde der Welt. Keine Hand auf der Brust, keine Arme, die sich gen Freiheit strecken. Man hat uns verlassen und der wahre Feind wartet, bis er unsere Leichen bergen kann.

Traurige Wahrheit: Napoleon hatte Recht

Dieses Zitat wird Napoleon Bonaparte zugeschrieben:

"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Törichter ist kein anderes Volk auf der Erde. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde."

Leider besitzt dieser Ausspruch Napoleons auch nach mittlerweile rund zweihundert Jahren noch eine traurige Aktualität.

22.11.07 14:40


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Alltäglich, philosophierende Abendgedanken

Tatsache:

Ein Wein für die Seele, ein Bier für den Frust, ein Kräuter für den Magen und ein Calvados für die anklingende Nacht. In Prozenten verliert sich stets die ganze Welt!

Gedanken:

Ungewissheit

Träume

Hoffnungen

allzu schwer zu eliminierende Begriffe.

Genügsamkeit

Vertrauen

Zufriedenheit

allzu schwer sich damit abzufinden.

Feststellung:

„Wer zu viel vom Leben verlangt, wird der sein, der ständig bangt.
Nun lebe lieber sehr enthalten und alles lässt sich leicht verwalten.“

Kontra - Feststellung:

Aber der Weg ist das schwere!

Der Weg dort hin.

Der Weg des Kopfes.

Der Weg der Gefühle!

Der Weg, der zu oft entgleitet,

- zu den Prozenten!

Der Weg ist das schwere!

Neue Tatsache:

Ein Wein für die Seele, ein Bier für den Frust, ein Kräuter für den Magen und ein Calvados für die anklingende Nacht. In Prozenten verliert sich stets die ganze Welt!

Und in der letzten Kälte - ein Wodka fürs Herz!

Erwache!

15.11.07 14:36


Die Politik ist wie Luft!

Sehr verstaubt und dreckig, nur zu sehen ist es nicht.

Und Sie flieht vor ihren Problemen, was man an all den Jahren sieht. Doch Sie kann nicht fliehen, denn die Welt ist Rund! Was du schiebst nach links, kommt bald von rechts...

9.10.07 17:21


Der Kreis der Freiheit!

Freiheit ist das Recht des Menschen frei zu atmen und dort wo er es nicht mehr kann, sind die Gesetze zu eng geschnürt.
Freiheit ist das angestrebte Gefühl nach Unabhängigkeit, welches zu oft den Ballast der Vergangenheit fordert.
Und sie beinhaltet Hass!
Soviel mehr als das es sich für das Leben lohnt.
Eine Bürde, die Abzulegen den Tod fordern oder über ihn hinaus gehen würde.

Freiheit ist Blut!
Blut auf Feldern, welche immer neues Leben bürgen.
Blut, dass wie Staub umherzieht, wie die Pollen im Frühling.

Doch ohne einen Drang ist der Mensch eine Majonette!
Ohne Hoffnung, ohne Liebe, nur durchdrungen von Leid und Mitleid.
Aber die Welt geht nie zu Grunde, denn irgendwann kommt ein Initiator daher, der Wünsche freisetzt und die Menge um sich hetzt.
Jedoch mit Freiheit steht die Definition der Größe?!? -
und Sie ist nicht klein,
Sie ist nicht groß,
- Sie ist unendlich.
Von da an beginnt die Freiheit sich selbst zu erdrosseln und in alle Richtungen des Bösen zu erstrecken, bis empor wieder ein simpler, anderer Lebenswille drängt und sachte erdrückt wird. Und auch am Tage der Befreiung von Gefühl und Hoffnung wird ein jäher Zorn sich strecken um zu atmen.

So bleibt der Lauf und Grenzen werden niemals weilen. Ihre Pfähle werden stetig wandern und die Karten der Welt verändern, so wie ihre Völker.
Freiheit ist nur lohnenswert, wenn sie sich begrenzt zufrieden gibt und auch ihre Nachbarn.
Freiheit ist die Macht, zu nutzen was man sich erkämpft hat und dort wo es nicht mehr geht, war man entweder schon wieder unzufrieden oder unterdrückt worden.
9.10.07 17:07


Katzenklauen

Ich watschle runter an die Flussaussicht. 3 Bier in der Tüte, - hab mich mal wieder mit Hummel verabredet auf nen kleines Süffelchen. Kann ja wieder schön philosophisch werden, gerade bei der schönen Abendröte die sich da am Horizont mit den rußenden Fabrikessen am Hang kombinieren, bis sich der Schleier aus Arbeitsgründen schwächt und der Abend als ganzes das Bild ergänzt.

Als ich ankomme, sehe ich Hummel schon auf der Bank sitzen. Ich glaube mit Philosophie wird heute nichts. Er hat sein Bier schon geöffnet und bereits daran genippt. Kann ja wieder toll werden. Ich sollte ihm am besten gleich die Fresse polieren.

„Tach auch du Sturzbold!“, super, - er trinkt schon wieder nur die Billigplärre!
„Moin, soll ich dir was sa...“
„Hör mir bloss auf!“ ich sollte jetzt eigentlich den ersten Schlag setzen. „ was hamer den wieder angestellt?“
„Bin in listige Katzenklauen geraten.
War heut auf dar Afas um mein Neuantrag zu stellen und die Frau war echt nett. Nachher hab ich gemerkt, dass sie zu nett war.“
„Hast dich mal wieder übern Tisch ziehen lassen?“
Die Schleier verstümmeln pünktlich wie immer, nur ergänzt es sich noch nicht ins Dunkel. Klar! - die Tage werden länger.
„Nee, die alte hat mich auf nette Art so viele Dinge gefragt und mir auch erklärt wie arm wir doch dran wären und zack war ich mit von der Partie. Leichtzüngig kuschelte ich mich in ihre Klaue. Leider nur zu fest, den irgendwann bekam ich die Krallen in ihrer so kuscheligen Klaue zu spüren. Scheiße!“
„Mensch Alter, was!?“
„Jaa, ich weiß, nu hacke ma nie so!
Die verdammte Ische hat nicht tatsächlich nach, wie sagte sie gleich; Hummel fängt an sehr zynisch wie eine Frau zu lispeln;: Na ja, da kann man ja au verstehn wenn man so arm dran ist, dass jeder seine Obolus ins Kissen legt. Machen sie doch au, oder?“
Es tut mir für ihn wirklich Leid. Trotzdem muss ich gerade tierisch anfangen zu lachen.
„Haha und du hast...“
„Jaa Scheiße, HALTS MAUL!“
Ich höre auf zu lachen, weil ich es auf einmal nicht mehr lustig finde. Is ja auch so!
„Ich Idiot!...hab bloß kurz gesagt :Ja klar, für mein neuen Computer wird’s bald reichen!; und zack fing die Alte an ihre Krallen auszufahren und drohte mir mit 33% weniger Geld, wenn ich das Geld nicht bald offen legen würde. Son Mist auch!
„Und? Was draus geworden.“
„Naja, bekomm nu für 3 Monate nur 66% des Geldes,...(kräftiger Schluck) Oh wie ich die Alte killen könnte. Die bohren sich alle erst sanft in dein Herz und bevor du`s merkst fangen sie an in dir mit dem Pfeil rum zu würschen.“
Ich glaube wir werden heute noch an die Tanke gehen. Eindeutig zu wenig Bier!
„Wie hast du nur Recht. Die sanften Katzenklauen...stimmt genau!
Man sollt echt immer Misstrauisch sein, Prost!“
„Für mich nur zu Spät, Prost!“

Und im dürftigen Lichterteppich am Hang, geht der Abend wohl mit uns in die Nacht.
7.4.07 16:13


Zum Thema: „Wie viel Alkohol ist eigentlich Besoffen“

Wie viel Alkohol ist eigentlich Besoffen?
Es ist alles nur Kopfsache und hängt von den Gehirnzellen ab.
Ein Mensch verliert pro Glas ungefähr tausend Gehirnzellen, doch das macht nichts, weil wir ja Milliarden davon haben. Man trinkt und trinkt und als erstes sterben dabei die Trauerzellen ab.
Man fängt an zu lächeln und wird lockerer mit seinen Gedanken. Danach sterben die Schweigezellen ab, man beginnt wie am laufenden Band zu reden und das ist auch gut so, denn als nächstes sterben die dummen Zellen. Du redest nur noch sinnvolles Zeug, was leider keiner hört, weil du nun schon lallst, denn deine Zunge ist nicht mehr locker, sondern mit der Zeit taub geworden. Und als letztes sterben die Erinnerungszellen und eins ist dabei genau klar,- diese Bastarde lassen sich nicht so schnell erdrosseln. Die Wahrscheinlichkeit das du es schaffst ist winzig und bevor du dich versiehst fängst du wieder mit den Trauerzellen an, weil dein Scheitern die Frustration wieder aufleben lassen hat und selbst die bekommst du nun nicht mehr weg. Dein Hirn ist nun schon Tod gesoffen und kennt kein Unterschied zwischen links und rechts mehr und die Mitte brauchst du gleich gar nicht versuchen zu finden.
Diesen Punkt könnte man Besoffen schimpfen und die einzige Lehre die sich daraus ziehen lässt, wäre die, das der Frust auch in Flaschen steckt und du ihm nicht entkommst, so schön er dich zum Anfang auch schmeichelt.

Inspiriert von „Die Legende von Bagger Vance“
10.10.06 16:50


Vielleicht (ein Versuch)

Man hört keinen einzigen Ton in der hallenden Nacht dieser Party. Hämmernde Musik und Blicke die aneinander vorbei gehen. Ich weiß morgen werde ich wieder alleine in meinen Bette liegen und den Gegenstand in meinen Armen hassen. Die Leere. Doch ist es vollkommen okay, denn es könnte mir nichts egaler sein, denn ich habe nie gesagt das mir es weh tun würde. Tut es das? Vielleicht doch, oder auch nicht, wer weiß? Ich weiß nur, ich stehe hier und höre Musik, die gute alte NDW, doch höre ich keinen Ton von jeglichem was hier sonst so wuselt.
„Er hat die Titanic verloren im Meer, SOS...“ ich kann nicht mehr, obwohl ich nie gesagt habe, das es so ist. Ist es so? Verdammt noch mal, es ist doch zum schreien, immer wieder nur das eine verhasste Wort...Vielleicht? Ich weiß die Zahlen vom Lotto morgen nicht, doch hab ich einen Schein in der Hand und ich weiß wirklich nicht ob es sich lohnt ihn abzugeben. Es könnte doch ein „Sechser“ sein und am Ende würde ich mich ärgern, dass ich ihn nicht eingelöst habe. Vielleicht? Depression umkreist mich in Form von musikalischen Interpretationen. Ich bin der Kapitän und hab die Titanic verloren. Soll ich nun tauchen und sie wieder holen. Vielleicht? Ach, schon wieder! Auch ein Lied von größter Romantik wäre mir nun ein sehr theatralisches Stück.
Und alles nur weil dort dies Wesen steht, meine Titanic! Alles nur weil ich diesen Blick in Meinem sehen will. Doch er geht vorbei. Es könnte mir jetzt vollkommen egal sein, weil ich nie gesagt habe, dass mich das stören würde. Habe nie gesagt, dass ich irgendetwas vermissen würde und doch könnte es ja vielleicht...hm? Vielleicht! Ja, wenn ich wüsste das die Zahlen morgen meine sein könnten, doch es ist so lange her und schon schwer, oder war es doch erst gerade eben. Vielleicht?, das müsstest du entscheiden.
„Kling, Klang“ stottert die Musik, ja „Kling, Klang“ wie theatralisch.
„du und ich...“ ist das eine Frage oder eher Leere, „Kling, Klang“ so wie das Tropfen des Wassers in einer Höhle. Wer weiß? Vielleicht will ich es auch gerade nicht verstehen. Vielleicht? Es wäre ja in Ordnung wenn schon Blut geflossen wäre und viele Praxen gescheitert wären, aber...
du fehlst mir!
11.8.06 16:04


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