Dichterhain (JBHart)


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Dichterhain

Aufwachen!

Tag und Nacht lebe ich in meinem Hirn-
Ich nenne es die Freiheit
mit herabgesenkter Stirn.
Und wenn ich doch ein Satz entbehre,
hallt er ganz stumm
und auch ganz ohn’ Ehre.

Für Ewig wünschen wir doch eine Welt-
Ich nenn’s das Leben,
was man uns noch vorenthält.
Mein Gesandter steht ganz vorne an,
zeigt mir unverfroren,
wie man darin Leben kann.

Doktor Lobbyist und Professor Politik
halten geldgeil Händchen
ohne Schlinge ums Genick.
Noch schläft das Volk und gibt auch bald
wenn’s weiter träumt,
euch die ganz' Gewalt.
3.3.08 22:34


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Herzlos

Dieses Gefühl so schwer,
ohne ihm ginge soviel mehr
und manch schlaflose Nacht
hätt eine schwarze Leinwand hervorgebracht.
Auch Freud und Lebensmut
seien dann ein eifrig Glut!

Dieses Gefühl so stark,
man doch verspüren mag
und so mancher schöner Morgen
bleibt dadurch im Schlafe verborgen.
Auch Frust und Seelenleid
hält nun der ganze Tag bereit!

Dieses Gefühl so schlecht,
mit ihm ist’s mir nicht recht
und doch wenn’s nur wär’
so einfach und gar nicht schwer,
- auch bei einem Problem,
dann würd’ ich mit der Liebe gehn’!
8.10.07 19:54


Frauenstatue

Runde, schmiegsame Kurven. Im Dunkellicht die Haut so golden. Ein Heiligenschein!
Scharfe Züge im Gesicht. Ein Blick der zähmt.
Ein wohlgeformter Busen, der die Augen auf eine Körperreise schickt. Am Nabel ist der Mittelpunkt, der Höchstpunkt der Gefühle. Graziös strebt von da an alle Schönheit wie ein Vulkan der Feuer spuckt.
Die Beine schneidig geformt, bilden einen Keil wegweisend ins Zentrum des Lebens.
Vorüber ziehen die Augen auf der Haut, als wenn sie, Sie streicheln würden. Seicht wie ein Wellenmeer über die Talje, zurück über die Schultern, die zarten Wangen, in den lockenden Blick der leeren Augen.
Acht erfüllt mich mit Unbesorgtheit. Perfektion macht mir Angst! Schritte tun sich, lassen sich locken und treten näher.

Alle Emotionen gehen dahin.
Kleine Risse am gesamten Körper.
Eine Narbe ziert ihr Gesicht, ihren Busen, auch der Nabel ist rau zugerichtet.
Bröckelige Haut!
Wo ist die einstige Schönheit?
Sie hat Fehler! Warum lebt Sie nicht?
- Denn jetzt lieb ich Sie!
3.10.07 17:28


Weil er mich beschützt!

Ich besitze weder Haus noch Hof,
habe nicht den kleinsten Cent.
Hab keine Ehre und kein Ruf,
es gibt keinen der mich kennt!

Niemand interessiert sich für mich,
zumindest keiner der mir nützt.
Ich schlage Trübsal, trinke viel,
der Weingeist der mich beschützt.
30.9.07 17:32


Seperation und Hoffnung

Glänzend, zarte Augen,
die dich fürs Leben blenden.
Starre Blindheit!
- Vergebene Suche nach ihren Händen.

Kühler, nasser Regen
gibt dir ein schauriges Zeichen.
Bitteres Erfrieren!
- Ihre Wärme nie wieder zu erreichen.

Glänzend, zarte Augen
an die man jäh noch gerne denkt.
Schöne Vergangenheit!
- Hat dir die Liebe geschenkt.

Rußig, graue Asche
soll ich im Totenschreine werden.
Ersehnte Freiheit!
- Blind verliebt auf Muttererden.
17.8.07 18:42


Es wäre kein Wunder!

Hat dir schon jemand gesagt, wie schön deine Augen doch sind?
Es wäre kein Wunder!
Ich blicke gern in sie, fühl mich dabei wie ein Kind.
Und es ist kein Wunder!

Hat dir schon jemand gesagt, wie sehr du ihm den Kopf verdrehst?
Es wäre kein Wunder!
Ich werde schwach in deiner Nähe, habe Angst, das du schon gehst.
Hoffe auf ein Wunder!

Hat dir schon jemand gesagt, das er gern mit dir lacht?
Es wäre kein Wunder!
Ich tue es gern, träume davon fast zu jede Nacht.
Und es ist kein Wunder!

Hat dir schon jemand gesagt, wie sehr du seine Welt erfüllst?
Es wäre kein Wunder!
Ich sehe dich in allem, bin so gern bei dir, wenn du auch willst.
Hoffe auf ein Wunder!

Du füllst jedes Bild,
jeden noch so klaren Gedanken!
Mein Herz pumpt wild,
und es wundert mich nicht!

Ich liebe nur dich
und unter den vielen,
- du auch mich?
Es wäre ein großes Wunder!
2.7.07 12:44


Hain der 40er!

Komm mein Weib, lass uns liegen,
mit vielen Küssen und die Wiesen sind noch grau.
Lass uns lieben so viel es noch geht!
Nie war das Leben so kostbar wie heute-
wenn es am wenigsten gilt.
10.6.07 11:30


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