Dichterhain (JBHart)


* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Themen
     Dichterhain
     Der Schreiberling
     Narrenschiff
     Neidtexte

* mehr
     Das räudige Leben (Kapitel1)
     Willst du schlafen gehen?

* Links
     elcommandante
     500beine
     Messias
     promisc
     J.B.Hatecraft
     Tabulatoren
     Toplisten








Dichterhain

Epilog zu etwas Unerklärlichem!!!

Von Zeit zu Zeit denkt man, man habe wahres Glück gefunden. Doch der Scherbenhaufen der trostlosen Nachlese, dieser so traumhaft begonnen Geschichte, folgt meist bald.
Sei es das tausendste mal, man hat sich in die Zelle der Verblödeten gesetzt und nimmt wieder hoffnungsvoll eine dieser Herausforderungen an.
Wozu? Ist der Tod schöner, wenn einem einer dabei zu schaut?
Verdammt Mann, ja!
Sind es temporär die kleinen Sachen, welche uns Menschen lebenswert machen, so sind es leider die Großen, welche uns wieder trennen. Wie irrsinnig, irrational!
Wie Schraube und Mutter muss aus zweien, eins werden. Auch wenn noch so dick eine Platte die Stirnseiten trennt, so hat es im festen Kern ein klares Ziel, der Zusammenhalt,- die klare Priorität. Und wann wäre dies so? Ja, scheinbar wenn jedes Teil für sich, seiner Stärke, seiner Kreativität die Zeit gibt, die Kraft zum Leben zu bekommen.
Sonst? Materialbruch!
Es ist alles so unklar. Die Welt um mich herum kann sich nicht entscheiden. Sie schenkt mir auch nicht das Vertrauen, dass ich anders bin als die typischen Gewogenheiten dieser Zeit. In einer mir erkrankt geglaubten Welt, was erwarte ich? Gesundheit darin zu finden? Schwachsinn!
Ich wandle auf dem dünnen Grad zwischen Enttäuschung und Glückseeligkeit. Mein größter Feind ist vor jeder Wahrheit schon die Sorge. Drum ist es mir ein Rätsel weshalb ich noch auf dem Grad und nicht schon längst in der Enttäuschung versunken bin. Warum? Weil mein Kopf nicht Welt ist! Wenn es so wäre, wären Träume keine Träume.
Nur deshalb geht es weiter. Wären meine Sorgen und Gedanken, Herz und Adern, wäre das Blut schon kalt und Stummleben ziere diese Welt.
Kannst du noch folgen? Ich mir nicht!
Denn so ist das Leben...
15.5.10 14:27


Werbung


..........

Von Erwartungen geplagt,diskutiert dein Sein mit allem was es doch erleben will.
Nie wird es sich liieren!
Wie Tod und Leben, so hat das Eine Luft- das Andere nicht.
Es stärkt sich der, der Glück erleidet oder noch besser gar, Intelligenz ganz meidet.
Und Glück, wie Ewigkeit so wertlos, schenkt dir keine Ruhe.
Dein eigenes Werk ist Leben.
Nur ohne Achtung auch schon wertlos. So plagst dich Zeit des Lebens ständig nur- Ist es nutzvoll oder doch vergebens?
Erwartung und Erleben – wichtig sind jene, welche mit dir Leben!
10.5.10 21:55


Waldbrand

Im Nebeldunst sich das Spinnennetz spannt,
im Mondlicht unberührt jähe Zeit verweilt.
Der mausernd Kuckkuck im kahlen Gewand,
seine Federn wie ein Zeiger die Zeit verteilt.

Der Birken Äste sich voneinander stützen,
keine Gunst sich dem Sturme zu verwehren.
Allein dem Wolf scheint es zu nützen,
am alten Trott die Schwächen zu verzehren.

Wenn die Sonne den garsten Boden liebkost,
der ungepflegte Grund so welk durch Eisenerz.
Die Waldfee sucht missend nach altem Trost,
und sticht sich am Rosenbusch ihr klagend Herz.

Verfroren vom ewigen hoffen und warten,
leb ich nun gekrümmt im freien Aschelaub
Die Fee zog fort, verbrannte unseren Garten
all die Blütezeiten nur noch Gedankenstaub.


In Gedanken an eine schöne Zeit
7.9.09 20:03


Erkenntnis trostloser Gewissheit

Gezügelt will ich sein in all meinen Gefühlen,
meines Herzens wärme stets zu kühlen.
Mit Vernunft und klarer Einsicht,
denn wahre Liebe gibt es nicht!

So will ich meinen Sorgen kund tun,
sie dürften jeder Zeit besonnen ruh’n,
In Anderen glaube ich mich verloren.
Ich, ich bin für mich allein erkoren.

Stößt man denn den Leuten vor den Kopf, wenn man frei ist und glaubt in jedem Hergang sich betrogen, wenn man die Sonne sehen darf? Nein, nur in der Hoffnung. Sie umgibt im ersten so viel Worte. Sie füllen Löcher in deinem Herzen. Sie umgibt im zweiten soviel Glas, dass ich nichts zu wissen brauch, weil ich alles weiß. Im letzten dadurch schöpft man soviel Vertrauen, welches gegenseitig Treue bürgt. In Ewigkeit. Hoffnung!

15.7.08 21:32


Anerkennungslos

An den Wänden sich rüstig mein Schatten aufstreckt,
Schwer zu sehen, in meiner gebückten Haltung.
Und wie sich die Blume des Herzreichs hilflos bedeckt,
will sie welken für Achtung und Entfaltung.

Ein Schrei aus dem Kelche sich verhüllt fortwährt,
schwer zu hören, in meiner unerfüllten Welt.
Und wie die Küken peitschen um sich wohl ernährt,
Immerzu zu fordern, dass sie ruhig gestellt.

An meinen Händen sich tiefer die Krater schnüren,
schwer zu fühlen, in meiner eingestaubten Haut.
Und wie die Ziegel auferstanden sich nun rühren,
von Neidgewalt gestürzt und ganz neu erbaut.
9.6.08 20:15


Mein Sein!

Es ist nicht um einen Kuss,
Nein! um deine Nähe,
warum ich traure,
wenn ich von dir gehe.

Wer hätte das einmal gedacht,
in jener Nacht verloren,
fand ich dich
und wurde neu geboren.

Mensch, was Amor alles kann,
legte Leben in mein Herz,
und wie ich atme...
nie, nie wieder dieser Schmerz.

Ist die Welt auch noch so leer,
keine Liebhand dich berührt,
ich bin es stets,
der dich zum Tanze führt.

Ich liebe dich so sehr! - mein Sonnenschein,
Ich liebe dich, - denn du bist mein Sein!
10.5.08 16:38


Wieder einmal

Warum lässt Sie mich kalt liegen,
treibt Milchhaut in meinem Glase?
Und alles was ich seh’ verfliegen
Ist die meine Rose in der Vase.

Zweisamkeit ist ein unnaher Trieb,
er sucht den Weg an der Blockade
und findet Gefühle großer Lieb’,
doch stirbt er an fehlender Tirade.

Meine Kreativität geht verloren,
die Zeiten sind so schaffungslos.
Und dacht ich erst so neugeboren,
mit dir, da werd ich Einfallsgroß.

Deine Kehrseite ist mein Aspekt,
ein guter Freund an deinem Rande.
Und bleibt das Ganze mir verdeckt,
ist es Leere, was ich Liebe nannte.

Wieder einmal!
27.3.08 11:23


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung