Dichterhain (JBHart)


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Narragonien liegt uns nah!

Drüben überm großen Teich liegt das Plateau der Verhassten. Für ihre Taten und ihre Nasen, die dem Himmel so gleich entgegen stehen, sind wir tiefst abgeneigt und noch mehr verspüren wir Hass in uns, weil sie das Vorbild unserer Verschanzten Kerkergruppen sind. Eingefleischte und doch primitive Nützlinge der Zerstörung sind sie und doch, auch vergebens, treibt ihr Wahn es fort aus Narragonien um andere naive Großwollende ihrem Verstand zu berauben. Ihre Normen, ihre Werte, schneiden sich Zunehmens in unsere Besatzung ein und der Schmerz wird stets größer, als wenn die Waffe ewig gedreht, gestochen und verzehrt wird. Welch Grund kann es sein, dass alles nun so derb in unseres Schiff eintrat? Welch Hinterhalt, welch Boshaftigkeit kann es geben, diese Gesichter so mit Salz zu tränken, das ihre Haut der Verzweiflung nahe, sich mit dem verstunkenen Meer ergänzt und die Realität einnimmt. Diese Gesichter in denen einst noch Hoffnung saß! Selbst wenn der Nacken brannte wie tosendes Feuer, sah man noch verfranzte Lippen die der Ironie entgegen lachten und sich nach stolzen Worten aufbäumten. Über lange Äonen von Jahren hat es sich so zugetragen, man hat unseren Narrenbrötlern gewährt, eine Verbindung mit den Haien einzugehen. Haie schwimmen und wenn es wichtig ist, auch sehr schnell. Sie sind die Verteuflung des Meeres und niemand braucht sie eigentlich, nur unser gewähren hat es zu gelassen, das keiner sie mehr braucht als unsere Verschanzten, die nicht wissen wie das Deck ihrer Matrosen aussieht. Korrupt allein ist es schon mit ihnen zu verhandeln, obwohl sie für eine viel wichtigere Aufgabe von uns erwählt wurden. Doch sie nehmen ihre Erwählung nicht wahr und lassen so mit zu, dass die beißheißen Haie, den Narragonern freien Weg auf unsere Schiffe des mittleren Meeres geben. Alle Sitten, jegliche Normen, auf welche wir sonst stolz waren sind nun zerschmettert und der Weg in die düstre schwarze Gleichheit aller Deckschrupper hat noch lang kein Ende. Wie auch schon in Narragonien soll nun bald jedes Abteil unseres Schiffes, mit seinen Vorräten auf sich allein gestellt sein. Verhältnisse bei denen sich unsere Ostfront wohl nicht sehr freuen wird und auch allein die Begebenheiten vom anderen Ende des Teiches reichen aus, zu beweisen, dass uns dies ans voraussagbare Ende treibt. Ja, ans Riff! Die Narrenherrscher der anderen Seite haben stets versucht es zu vertuschen, aber ihre Matrosen sind längst tiefer gesunken als wir und die Herren ans sich sind noch mehr in Verruf als unsere. Ihre Wälle sind höher als die des unseren Regiments und deren salzverkommenes Volk, welches sich schon selbst den letzten Rest Verstand ausraubt, hat keinerlei Chance sich der Umstände zu verwehren. Wenn wir das wollen, was wir auch nicht wollen, weil wir die Entscheidung unserer hedonistischen Herren nicht beeinflussen können, würden wir dem letzten Dreck des Wassers angehören und jedweder Sinn dieses Schiff weiterhin zu führen wäre ein Lüge. Den ein auf dem Riff zerschelltes Schiff zu führen, wäre eine Vertuschung der Begebenheiten und nun entscheidet......, doch es ist längst entschieden, - und Kurs aufs Riff!!!

9.3.06 21:11
 


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