Dichterhain (JBHart)


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Frauenstatue

Runde, schmiegsame Kurven. Im Dunkellicht die Haut so golden. Ein Heiligenschein!
Scharfe Züge im Gesicht. Ein Blick der zähmt.
Ein wohlgeformter Busen, der die Augen auf eine Körperreise schickt. Am Nabel ist der Mittelpunkt, der Höchstpunkt der Gefühle. Graziös strebt von da an alle Schönheit wie ein Vulkan der Feuer spuckt.
Die Beine schneidig geformt, bilden einen Keil wegweisend ins Zentrum des Lebens.
Vorüber ziehen die Augen auf der Haut, als wenn sie, Sie streicheln würden. Seicht wie ein Wellenmeer über die Talje, zurück über die Schultern, die zarten Wangen, in den lockenden Blick der leeren Augen.
Acht erfüllt mich mit Unbesorgtheit. Perfektion macht mir Angst! Schritte tun sich, lassen sich locken und treten näher.

Alle Emotionen gehen dahin.
Kleine Risse am gesamten Körper.
Eine Narbe ziert ihr Gesicht, ihren Busen, auch der Nabel ist rau zugerichtet.
Bröckelige Haut!
Wo ist die einstige Schönheit?
Sie hat Fehler! Warum lebt Sie nicht?
- Denn jetzt lieb ich Sie!
3.10.07 17:28


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Herzlos

Dieses Gefühl so schwer,
ohne ihm ginge soviel mehr
und manch schlaflose Nacht
hätt eine schwarze Leinwand hervorgebracht.
Auch Freud und Lebensmut
seien dann ein eifrig Glut!

Dieses Gefühl so stark,
man doch verspüren mag
und so mancher schöner Morgen
bleibt dadurch im Schlafe verborgen.
Auch Frust und Seelenleid
hält nun der ganze Tag bereit!

Dieses Gefühl so schlecht,
mit ihm ist’s mir nicht recht
und doch wenn’s nur wär’
so einfach und gar nicht schwer,
- auch bei einem Problem,
dann würd’ ich mit der Liebe gehn’!
8.10.07 19:54


Der Kreis der Freiheit!

Freiheit ist das Recht des Menschen frei zu atmen und dort wo er es nicht mehr kann, sind die Gesetze zu eng geschnürt.
Freiheit ist das angestrebte Gefühl nach Unabhängigkeit, welches zu oft den Ballast der Vergangenheit fordert.
Und sie beinhaltet Hass!
Soviel mehr als das es sich für das Leben lohnt.
Eine Bürde, die Abzulegen den Tod fordern oder über ihn hinaus gehen würde.

Freiheit ist Blut!
Blut auf Feldern, welche immer neues Leben bürgen.
Blut, dass wie Staub umherzieht, wie die Pollen im Frühling.

Doch ohne einen Drang ist der Mensch eine Majonette!
Ohne Hoffnung, ohne Liebe, nur durchdrungen von Leid und Mitleid.
Aber die Welt geht nie zu Grunde, denn irgendwann kommt ein Initiator daher, der Wünsche freisetzt und die Menge um sich hetzt.
Jedoch mit Freiheit steht die Definition der Größe?!? -
und Sie ist nicht klein,
Sie ist nicht groß,
- Sie ist unendlich.
Von da an beginnt die Freiheit sich selbst zu erdrosseln und in alle Richtungen des Bösen zu erstrecken, bis empor wieder ein simpler, anderer Lebenswille drängt und sachte erdrückt wird. Und auch am Tage der Befreiung von Gefühl und Hoffnung wird ein jäher Zorn sich strecken um zu atmen.

So bleibt der Lauf und Grenzen werden niemals weilen. Ihre Pfähle werden stetig wandern und die Karten der Welt verändern, so wie ihre Völker.
Freiheit ist nur lohnenswert, wenn sie sich begrenzt zufrieden gibt und auch ihre Nachbarn.
Freiheit ist die Macht, zu nutzen was man sich erkämpft hat und dort wo es nicht mehr geht, war man entweder schon wieder unzufrieden oder unterdrückt worden.
9.10.07 17:07


Die Politik ist wie Luft!

Sehr verstaubt und dreckig, nur zu sehen ist es nicht.

Und Sie flieht vor ihren Problemen, was man an all den Jahren sieht. Doch Sie kann nicht fliehen, denn die Welt ist Rund! Was du schiebst nach links, kommt bald von rechts...

9.10.07 17:21





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