Dichterhain (JBHart)


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Auf dem Narrenschiff regiert eine Frau!

Es ist nun schon so weit, die Emanzipation hat ihren Zenit erreicht und eine Frau steht am Steuer unseres Schiffes voller Narren. Die Route ist geändert und der Weg gen Riff ist nun bald frontal gerichtet. Der Kurs soll bald von 16 Grad auf 19 Grad nördliche Richtung korrigiert werden. Lug und trug besegelt die See, der Kurs stand einst auf 18 fest und man hat die route noch waghalsiger gewählt. Unserer Schiff kann längst die umher schwimmenden Haie nicht mehr kontrollieren. Sie zerfleischen unsere Fische im Wasser, unserer Grundlage, unsere Hoffnung und dieses Problem bekommen die Matrosen an Deck zu spühren. Die Haijagt ist ein Wort welches schon seit Jahren nicht mehr zur Debatte stand und so geht es den armen Deckschruppern an den Kragen. Unser einst schaut nun verstört hinauf auf die gesicherte Brücke, um die nicht einmal die Möwen noch kreisen dürfen und verspühren dunkele Zeiten die uns nahen. UND KURS AUFS RIFF!!!!!
1.3.06 16:03


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Und auch die Kapitäne gehen mit den Haien!!!

Ja, man mag es kaum glauben, aber nach neusten Meldungen vom Narrenschiff ziehen selbst die Kapitäne mit den Haien. klar ist es schon längst bekannt, jedem ist es klar wie ein Licht der Erkenntnis, dass die verschanzten auf der Brücke mit den äußeren Einflüssen des Schiffes kooperieren. Sie gehen Hand in Hand und zermürben das Deck der Matrosen und wenn es nicht schon allein eine Frechheit ist sich nicht nur um das Schiff zu kümmern, sondern noch auf Fischfang mit den Haien zu gehen, können sie es uns noch nicht einmal preisgeben, wie viel verdienst sie daran tuen. Einer unserer Kapitäne ist dadurch schon stark in Kritik geraden, er trägt den Namen eines Monats unseres salzvergifteten Jahres und man nennt in "Nummer 3 von 12". Mit mehr als 5 Haien lässt er sich ein, kassiert dafür unbeträchliche Mengen und man vermag stark daran zu zweifeln, das er dieses Schiff noch unter Kontrolle hat. Und für dieses reiche Glück ist er sich noch zu fein, zu veröffentlichen welchen Profit er dabei von sich zieht. Alle anderen Narren auf dem Deck, bis auf wenige andere, haben sich im Gegenteil dafür frei gemacht und ihren von Haien beholfenen Fischfang zu veröffentlichen. Auch wenn es uns nichts bringt, sind doch die meisten so ehrlich ihre Ausbeute uns vor unserern Augen zu präsentieren. Ehrlichkeit möchte man doch wenigstens fordern, aber warum gerade bei solchen Dingen. Jedem wäre es lieber die waghalsigen Vorraussagen einmal ehrlich zu erzählen, als dann mit der Wahrheitsrute nur bei Sachen aus zu packen, die so oder so dem Holzdeckschruber nichts bringen. Doch von der Sonne gestochen und vom Salz benommen, nehmen sich viele eurer Wahrheit in diesem atomisch-kleinen Punkt an und kaufen euch wirklich ab, ihr wäred ehrlich. Ihr wisst es und das ist gut. Gut für euch. Wieder einmal ist die Brücke nicht in Gefahr. Und ihr blendet und nur wenige fragen noch wie lange und die Stunde mag nahen an dem die zurück schlagen, die dieses Schiff überhaupt ausmachen. Jeden Tag wird es geschrubbt, gebohnert, repariert und ehrenwert betreten von denen die euch untergeordnet sind. Doch ihre Hoffnung steht in diesem Rumpf, auf dem Holz auf dem sie laufen und eure Wenigkeit hat keinen Bezug zu diesen stolzen Schritten auf Deck, weil ihr sie nicht kennt. Doch wartet nur, bald laufen wir auf Riff und eine riesige Flut von Menschen wird stürmen für ein endlich von Stolz regiertem Schiff, so wie damals, als unsere zwei Schiffe vereint wurden, nur das dieses einemal eine aus den Trümmern gelernte Wahrheit steigen wird, um uns zu regieren.
2.3.06 02:08


Furcht!

Wie sanft stillst du meine Gier,
wie unterwerfe ich mich in dir,
wenn du Flüsse zu Strömen wandelst,
wenn du Wärme wie Tod behandelst,

Wie soll ich mich dir ergeben,
wie untertänig muss man leben,
wenn du meinen Hals umschlingst,
wenn du deine Kälte in mich bringst

Wie viel Mut müsst ich haben,
Wie viel Kampf auch ertragen,
wenn deine Schneide mich bedroht,
wenn meine Augen sehen, den Tod.

Wie kann ich siegen ohne Flucht,
Wie soll ich ertragen ohne Sucht,
wenn jeder von dir die Blicke abwendet,
wenn deine Gewalt sich in allem befindet,

JBHart
2.3.06 18:56


Die Lehre der Sterne!

Ja, man hat sich wieder um entschieden die Lehre von den Sternen zu verändern und nicht der kleinste Matrose, noch der große Kapitän unseres Schiffes weiß noch wie man sie nun deuten soll. Man hat sich nach vielen Umstellungen der Konstellationen nun entschieden, die Sterne wenigstens Teils wieder nach den alten Regeln zu deuten. Große Sterne sollen nun doch wieder mit kleinen auseinander gedeutet werden und dafür wieder nur kleine zusammen gedeutet werden. Keiner vermag jetzt noch überhaupt Sterne deuten zu wollen und der Orion ist längst eine Fabelgestalt unserer Gedanken. Das Narrenschiff in voller Fahrt und niemand hat auch nur den blassen Schimmer, wie man am Abendhimmel den richtigen Weg abließt. Lasst das Schiff weiter ziehen und den Reformisten darauf ihre Deutungen erstellen und wir werden schon bald Bankrott gehen, oder wohl eher bankrottgehen. Niemand weiß, was nun mehr uns der Himmel sagt und so kann es uns doch nur noch weiter auf das Riff entführen.
Kein Stern vermag noch Zeichen zu geben, wenn wir nicht wissen wie wir sie lesen sollen. Und Kurs aufs Riff, doch nicht schon mit unseren Kindern!

3.3.06 16:32


Hedonismus!

Worte sind wie tyrannische Begebenheiten, sie kommen und gehen und können sogleich eine ganze Menge zerpflügen. Nicht anders wie Worte, die von scharfen verrunzenen Zungen schweifen. Von den Zungen der korrupten Leichen im Kreissaal. Leichen!, denn hört ihnen jemand zu und glaubt deren verschundenen Vorraussagen.
Sie wollen uns in Freiheit wiegen, doch ich nenne es Wahlrecht, denn nichts anderes ist unsere Freiheit. Sprich ein geschundenes Wort und finde dich wieder als Psychopat in einem Hochsicherheitstrakt. Oder kehre dich den Normen und lebe deine Ansicht ohne aus Glas zu sein, du wirst als mordsgefährlich eingestuft werden. Die Rebellion ist noch zu zerschlagen, vielen geht es noch zu gut und ihr Menschensinn ist verblendet. Bald wird unser einst auf der Strasse stehen und eine bessere Verurteilung sehen, als die eigene und die unserer Brüder.
Es wird die Verurteilung sein, der Menschen die sich in ihrer Unmündigkeit einem anderem Verstand beraubt haben. Unmündigkeit, eine Ironie der Erkenntnisse, dass es immer wieder das selbe Ende geben wird. Erst wenn das Licht des umfürchteten Lebens erlicht, wird es um jeden Preis zurück erkämpft. Evolution oder Mensch, das es immer nur die Macht ist, die uns zerstört. Gib dem kleinen Macht und es wird auch nicht anders sein auf unbedachte Zeiten. Viele Äonen von Jahren aber haben wir zum trotz überlebt und uns zu unserer eigenen Zerstörung fortgebildet. Genau dies ist es, nie gelernt und nie gewollt! Wenn du einmal in die Versuchung kommst die Zügel zu halten, sind dies bald deine Zügel um den Hals. Du verrätst dich selbst und deine Herkunft, weil du nur noch lügst! Macht ist ein Genuss, von dem du nunmal nicht lassen kannst, dein Tot! - Hedonismus
8.3.06 14:08


Überbevölkerung!

Warum, warum Krieg!
Warum, warum sinnlos sterben!
Warum, ja die Rhetorik
lässt sich unbegrenzt verwerben.
Nun, aber keine Fragen
noch Aufklärungen
können auf dem Plateau des wilden Treibens
eine sinnvolle Tugend vertreiben
Allein nur Vernunft hat bestand
Leider nur in weniger Köpfe
und dies ist unser Weg,
hoffen auf den Menschen, der es nicht versteht.
Viele!
Dies lässt uns Leben
den Selbstmord ist es
und nicht Treiberei.
Noch mehr Dummheit?
Nur zu!
Die Rate steigt doch immer weiter,
mir ruhen freudig meine Neider,
den so lässt sich’s Leben!
Wenn ich’s hätte würd ich’s verschenken,
um jeden Willen schnellstens geben
Geben und nehmen.
Euere Primitivtät willen, gebe ich
und nehme eure wohlwollende Existenz
Denn ihr schafft Arbeit!
Warum?
Selbst Vernunft kann es nicht verstehen......
9.3.06 19:35


Narragonien liegt uns nah!

Drüben überm großen Teich liegt das Plateau der Verhassten. Für ihre Taten und ihre Nasen, die dem Himmel so gleich entgegen stehen, sind wir tiefst abgeneigt und noch mehr verspüren wir Hass in uns, weil sie das Vorbild unserer Verschanzten Kerkergruppen sind. Eingefleischte und doch primitive Nützlinge der Zerstörung sind sie und doch, auch vergebens, treibt ihr Wahn es fort aus Narragonien um andere naive Großwollende ihrem Verstand zu berauben. Ihre Normen, ihre Werte, schneiden sich Zunehmens in unsere Besatzung ein und der Schmerz wird stets größer, als wenn die Waffe ewig gedreht, gestochen und verzehrt wird. Welch Grund kann es sein, dass alles nun so derb in unseres Schiff eintrat? Welch Hinterhalt, welch Boshaftigkeit kann es geben, diese Gesichter so mit Salz zu tränken, das ihre Haut der Verzweiflung nahe, sich mit dem verstunkenen Meer ergänzt und die Realität einnimmt. Diese Gesichter in denen einst noch Hoffnung saß! Selbst wenn der Nacken brannte wie tosendes Feuer, sah man noch verfranzte Lippen die der Ironie entgegen lachten und sich nach stolzen Worten aufbäumten. Über lange Äonen von Jahren hat es sich so zugetragen, man hat unseren Narrenbrötlern gewährt, eine Verbindung mit den Haien einzugehen. Haie schwimmen und wenn es wichtig ist, auch sehr schnell. Sie sind die Verteuflung des Meeres und niemand braucht sie eigentlich, nur unser gewähren hat es zu gelassen, das keiner sie mehr braucht als unsere Verschanzten, die nicht wissen wie das Deck ihrer Matrosen aussieht. Korrupt allein ist es schon mit ihnen zu verhandeln, obwohl sie für eine viel wichtigere Aufgabe von uns erwählt wurden. Doch sie nehmen ihre Erwählung nicht wahr und lassen so mit zu, dass die beißheißen Haie, den Narragonern freien Weg auf unsere Schiffe des mittleren Meeres geben. Alle Sitten, jegliche Normen, auf welche wir sonst stolz waren sind nun zerschmettert und der Weg in die düstre schwarze Gleichheit aller Deckschrupper hat noch lang kein Ende. Wie auch schon in Narragonien soll nun bald jedes Abteil unseres Schiffes, mit seinen Vorräten auf sich allein gestellt sein. Verhältnisse bei denen sich unsere Ostfront wohl nicht sehr freuen wird und auch allein die Begebenheiten vom anderen Ende des Teiches reichen aus, zu beweisen, dass uns dies ans voraussagbare Ende treibt. Ja, ans Riff! Die Narrenherrscher der anderen Seite haben stets versucht es zu vertuschen, aber ihre Matrosen sind längst tiefer gesunken als wir und die Herren ans sich sind noch mehr in Verruf als unsere. Ihre Wälle sind höher als die des unseren Regiments und deren salzverkommenes Volk, welches sich schon selbst den letzten Rest Verstand ausraubt, hat keinerlei Chance sich der Umstände zu verwehren. Wenn wir das wollen, was wir auch nicht wollen, weil wir die Entscheidung unserer hedonistischen Herren nicht beeinflussen können, würden wir dem letzten Dreck des Wassers angehören und jedweder Sinn dieses Schiff weiterhin zu führen wäre ein Lüge. Den ein auf dem Riff zerschelltes Schiff zu führen, wäre eine Vertuschung der Begebenheiten und nun entscheidet......, doch es ist längst entschieden, - und Kurs aufs Riff!!!

9.3.06 21:11


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